Subventionskürzung bringt ´s Häferl in Not!

Mittwoch, 21. Mai 2014

Letztes Jahr feierten wir das 25-jährige Bestehen des „´s Häferls“, nicht ahnend, dass wir schon heuer in große finanzielle Nöte geraten. Das Bundesministerium für Justiz kürzte die Subvention heuer um ein Drittel (!!), obwohl 2013 die Besucherzahlen wieder um 26,6% stiegen. Wir servierten 34.940 Menüs. Diese Entwicklung setzt sich 2014 fort.

An manchen Sonntagen kochen wir für mehr als 320 Gäste pro Tag! Mehr als € 5.000,- müssen wir nun noch zusätzlich mit Spenden aufbringen, wenn das Häferl auch weiterhin ein Platz der Zuflucht und Heimat für die Ärmsten bleiben soll. 

Das „Häferl“ wird zwar großartig von der Pfarrgemeinde Gumpendorf unterstützt, dennoch fallen allein für die Energiekosten knapp € 4.000,- an. Ohne (Sach-)spenden wäre der Betrieb schon lange nicht mehr aufrecht zu erhalten.
Durch die Lieferungen der Wiener Tafel sparen wir im Jahr an die € 15.000 bis € 20.000. Dank der Lebensmittelspenden am LionsMerkur-Tag, der immer im Mai stattfindet, müssen wir zumindest bis Weihnachten  kaum Grundnahrungsmittel kaufen.

Wir danken den Lion Clubs Kahlenberg, Opera, Excelsior, Albertina und Maria Theresia für ihr großartiges Engagement heuer und für 652kg Teigwaren, 332kg Reis, 232kg Mehl, 105kg Zucker, 180l Öl, 50l Sugo, 12kg Suppenpulver,
300 Dosen Fertiggerichte, 48kg Kaffee, 400 Rollen Klopapier sowie diverse Süßigkeiten, Tees, Windeln und Toilettartikel – ein geschätzter Warenwert von € 25.000 bis € 30.000! 

Geld- und Sachspenden sind fein …

… sich selbst und freie Zeit spenden ist noch feiner, beides zusammen ist am allerfeinsten. Das fanden auch 135 Menschen (Freundeskreise, MitarbeiterInnen von Firmen, Familien), die sich bereit erklärten, nicht nur die
Lebensmittel für einen Öffnungstag zu spenden, sondern diese auch noch selbst zu verkochen.